Über die Bewertung unseres Schnitzels in der aktuellen Ausgabe von Öko-Test waren wir ebenso überrascht wie unsere Kunden. Die Problematik an sich, dass Mineralöle in Lebensmitteln vorkommen und auch nachgewiesen werden, ist uns grundsätzlich bekannt. Dies bestätigte bereits eine EFSA-Studie aus dem Jahr 2012, die Mineralöl in den verschiedensten Lebensmitteln nachgewiesen hat.

Grundsätzlich müssen Analysen zum Thema Mineralöle jedoch mit Vorsicht betrachtet werden. Es gibt aktuell keine standardisierte wissenschaftliche Methode, die für eine Beurteilung von Kontamination oder die Kontrolle von Höchstmengen festgelegt ist. Dies ist jedoch zwingend notwendig, um überhaupt aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können. Selbst die bislang existierenden Messmethoden sind noch sehr ungenau und damit wenig aussagekräftig. Es herrscht dringender Forschungsbedarf.

Akute Probleme durch die betreffenden Stoffe sind beim Verzehr unserer Produkte auf jeden Fall ausgeschlossen! Wir bei TOPAS sind auch persönlich davon überzeugt, dass Rückstände in diesem Umfang nicht gesundheitsschädlich sind. Trotzdem nehmen wir die Messergebnisse ernst. Wir haben intensive Nachforschungen gestartet: Unabhängige Labore sind beauftragt; Zutaten- und Verpackungslieferanten sind aufgefordert, aktuelle Prüfungsergebnisse und Analysen einzureichen; wir sind dabei, alle Produktionsprozesse zu durchleuchten – mit dem Ziel, Eintragswege vollständig aufzuklären und einzuschränken. Als überzeugter Bio-Hersteller der ersten Stunde, der bei der Qualität seiner Rohstoffe noch nie gespart hat, haben wir auch unabhängig von Grenzwerten und Tests den Anspruch, Produkte in absolut hervorragender Qualität zu liefern.

Siehe auch:

MOSH/MOAH – Mineralölübergänge auf Lebensmittel. Aktuelle Informationen zum Sachstand.

Stellungnahme zur Bewertung unseres Produkts „DAS Schnitzel“ durch Öko-Test vom 30.5.