Mehr als 12.000 Euro an Spenden kamen im Rahmen der Tour für Tiere zusammen. Die sechstägige Fahrrad-Etappentour durch ganz Deutschland führte zu sechs Lebenshöfen, die auch Empfänger der gesammelten Spenden sind. Wir haben die Aktion als einer der Sponsoren unterstützt.

Über 30 Rennradfahrer und -fahrerinnen nahmen Teil – auch, um zu zeigen, dass man gerade mit einer veganen Ernährung sportliche Hochleistungen erbringen kann. „Viele meiner Kollegen sind sogar erst durch den Sport zur veganen Ernährung gekommen und schwören nun darauf, weil die Regenerationsphasen viel kürzer sind“, so Axel Seemann-Kahne, einer der Initiatoren der Tour und Mitglied des „Vegan Cycling Teams“, in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Veganmagazins. Das Team war vom Onlineshop Roots of Compassion ins Leben gerufen worden.

Zur Regeneration braucht der Körper Proteine. Bei Sportlern sind vor allem unsere Spacebars beliebt – die praktischen Proteinriegel sind ungekühlt haltbar und daher leicht überall hin mitzunehmen. So sind sie schon viel herumgekommen in der Welt: Sie haben schon die Sahara durchquert und das Himalaya-Gebirge bestiegen. Auch bei der Tour Transalp, die als eines der härtesten Rad-Etappenrennen in Europa gilt, kamen sie zum Einsatz.

Die Tour für Tiere startete am 31. Juli am Chiemsee. Insgesamt handelte es sich um eine Strecke von 1200 Kilometern. Über das Ruhrgebiet und Niedersachsen ging es bis nach Hamburg. Die täglichen Etappen zwischen 170 und 240 Kilometern führten jeweils zu Lebenshöfen, welche Tieren einen geschützten Raum bis zu ihrem natürlichen Lebensende bieten. Oft finden hier auch befreite, kranke und behinderte Tiere Zuflucht. Lebenshöfe werden meist von wenigen Betreibenden in unermüdlicher Arbeit und mit Hilfe von Spendengeldern am Leben erhalten. „Auf Lebenshöfen erfahren wir – in unserer fortschreitenden Entfremdung von der Natur und aufgrund fehlender Lebensräume – uns nicht mehr bekannte natürliche Verhaltensweisen und Persönlichkeiten von ‚Nutz‘-Tieren. Und neben der Rettung einzelner Individuen leisten Lebenshöfe eine Symbolkraft für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier“, so die Organisatoren der Tour, die ein Zeichen für eine Ernährungswende setzen wollen: „Weltweit werden jährlich 60 Milliarden Tiere industriell getötet und zu Lebensmittel verarbeitet. Wenn wir den Planeten retten wollen, müssen wir dringend etwas unternehnen und unsere Ernährung umstellen“, sagt Yvonne Thomsen, eine der Teilnehmerinnen.

Die Strecke führte von Süden nach Norden und endete östlich von Hamburg im Land der Tiere. Gemeinsam mit dem dortigen Sommerfest des Lebenshof fand dort auch das große Finale der Tour statt. Portraits der sechs Lebenshöfe finden sich auf der Website des Vegan Cycling Teams. Mehr Informationen gibt es auch auf der Facebook-Seite der Tour.