Bei Schrot & Korn findet sich ein guter Artikel zum Thema Plastikverpackungen. Darin heißt es: „Im Bio-Laden war Plastik als Symbol einer Ex-und-Hopp-Kultur lange verpönt. Immer noch ist der Anteil an Glas- und Kartonverpackungen sichtbar höher als in einem konventionellen Supermarkt. Joghurt- und andere Becher sind oft aus beschichtetem Karton statt aus reinem Polystyrol. Doch haben über die Jahre auch Verpackungen aus Kunststoff zugenommen. Nicht weil es sich die Unternehmen leicht machen und mit der Plastik-Mode gehen. Aus der Sicht eines Herstellers ist die Wahl der Verpackung immer ein Kompromiss. Er muss die technischen Anforderungen für den Schutz seiner Produkte ebenso berücksichtigen wie die Wünsche der Kunden. Er wägt auch die ökologischen Vor- und Nachteile der jeweiligen Verpackungsstoffe ab. Glas ist schwer, zerbrechlich und das Einschmelzen alter Scherben braucht viel Energie. In Kartons und Tüten aus Recyclingpapier tummeln sich Mineralölreste. Für frische Papierfasern fallen ganze Wälder.“